WG Strom sparen: Gemeinsam mehr erreichen
Als WG gemeinsam Strom sparen: Tipps für Messungen, smarte Technik und das gemeinsame Balkonkraftwerk.
Von Redaktion StudiVolt · Redaktion · veröffentlicht am 9. Oktober 2025
Die WG als Energiespargemeinschaft
In einer Wohngemeinschaft teilt man nicht nur Miete und Kühlschrank – man teilt auch die Stromrechnung. Das bietet eine riesige Chance: Gemeinsam könnt ihr deutlich mehr sparen als alleine. StudiVolt zeigt, wie ihr als WG effektiv Energie spart und vielleicht sogar eigenen Solarstrom produziert.
Erst mal messen: Wer verbraucht was?
Der erste Schritt ist Transparenz. Kauft euch einen günstigen Energiekostenmesser (ab ca. 10 Euro) und steckt nacheinander alle großen Verbraucher an: PC, Spielekonsole, Kaffeemaschine, Wasserkocher. Ihr werdet überrascht sein, was ihr dabei entdeckt.
Gemeinsame Regeln festlegen
Eine WG funktioniert nach Absprachen – das gilt auch für Energie. Legt gemeinsame Regeln fest:
- Licht aus, wenn niemand im Zimmer ist
- Waschmaschine nur bei Volllast betreiben
- Standby-Geräte konsequent ausschalten
- Heizung runterdrehen, wenn gelüftet wird
- Kurz und heiß duschen statt lang und lauwarm
Smarte Technik für die WG
Smart-Home-Lösungen müssen nicht teuer sein. Smarte Steckdosenleisten ermöglichen es, Geräte per App oder Zeitschaltuhr ein- und auszuschalten. So läuft die Waschmaschine nachts, wenn der Strom manchmal günstiger ist, und der Fernseher schaltet sich automatisch aus.
Balkonkraftwerk für die WG
Habt ihr einen Südbalkon? Dann lohnt sich ein gemeinsames Balkonkraftwerk besonders. Die Kosten teilt ihr euch, der Strom kommt euch allen zugute. Bei 3–4 Personen ist die Amortisationszeit besonders kurz, weil der Eigenverbrauch in der Regel hoch ist.
Grüner Stromtarif für die ganze WG
Wechselt gemeinsam zu einem Ökostrom-Tarif. Das ist oft nicht teurer als konventioneller Strom und ein klares Statement für die Energiewende. StudiVolt hilft euch, den passenden Anbieter zu finden.