Ökostrom für Studenten: Grün wohnen ohne Mehrkosten
Ökostrom für Studenten: Was echten Grünstrom ausmacht, warum er nicht teurer ist und wie du einfach wechselst.
Von Redaktion StudiVolt · Redaktion · veröffentlicht am 24. Oktober 2025
Was ist eigentlich Ökostrom?
Ökostrom – auch Grünstrom genannt – ist elektrische Energie, die aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse gewonnen wird. Doch nicht jeder „Ökostrom" ist gleich: Die Qualität der Zertifizierung macht den Unterschied.
Grüne Zertifikate: Was steckt dahinter?
Viele Stromanbieter kaufen sogenannte Herkunftsnachweise (HKN) aus Norwegen oder Österreich, um ihren Strom als „grün" zu deklarieren – obwohl der physische Strom aus deutschen Braunkohlekraftwerken stammt. Echter Ökostrom kommt von Anbietern, die in neue erneuerbare Energien investieren und direkten Lieferverträge mit Erzeugern haben.
- Achte auf das ok-power-Label oder das Grüner-Strom-Label
- Anbieter wie Naturstrom, Green Planet Energy oder Polarstern gelten als besonders hochwertig
- Direktvermarktungsmodelle fördern den Ausbau erneuerbarer Energien direkt
Ist Ökostrom teurer?
Das ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Zertifizierter Ökostrom ist heute oft genauso günstig wie konventioneller Strom – manchmal sogar günstiger. Besonders für Studenten lohnt sich ein Vergleich, denn Neukunden-Rabatte sind bei Ökostromanbieter häufig.